Die Ansiedlung eines Servicecenters für das deutsche Kommunikationsunternehmen 1&1 ist so gut wie beschlossene Sache. Die letzte Hürde – die bisher in dieser Branche sehr starren Tarifverträge – ist mit einer in der vergangenen Woche verkündeten Arbeitsmarktreform aus dem Weg geräumt worden. Mit 250 bis 400 Jobs wird das Servicecenter einer der größten deutschen Arbeitgeber auf der Insel.
Die Firma 1&1 prüft schon seit Monaten die Einrichtung des Servicecenters, hielt sich aber bislang im Hintergrund und wollte nicht genannt werden. Mit der Ausarbeitung des Projektes war die Consulting-Firma Servilium beauftragt. Zunächst war noch die Rede von einem „Callcenter”. Als man jedoch bemerkte, dass dieser Begriff auf der Insel wegen schlechter Erfahrungen „sehr negativ” besetzt ist, entschied man sich für den Ausdruck „Servicecenter”. Mehr als 700 deutschsprachige Interessenten bewarben sich bis dato auf die entsprechenden Stellenausschreibungen, erklärt Stefan Wächter von Servilium.
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